Das Winnetou-Statement von Martin Balasus ist maßlos übertrieben

„Maßlos übertrieben“ nennt der SPD-Landtagsabgeordnete Thomas Hölck aus Haseldorf die
Einlassungen seines CDU-Kollegen Martin Balasus zu dem derzeit umstrittenen Thema Winnetou.
„Herr Balasus soll mal auf dem Teppich bleiben und nicht gleich unser aller Freiheit in Gefahr
sehen, weil Menschen die Darstellung der indigenen Völker in den Winnetou-Büchern als
problematisch erachten“, so Hölck. Denn problematisch ist sie allemal, und das Bewusstsein in der
Bevölkerung hat sich einfach in den letzten Jahren und Jahrzehnten verändert, gibt der Karl-May-
Fan Hölck seinem christdemokratischen Kollegen mit auf den Weg. Im Übrigen sind es Fake-News,
auf die der Christdemokrat hereingefallen ist. Es gibt überhaupt keine Versuche, die Bücher von
Karl May zu verbieten. Dieses Gerücht wurde über die sozialen Medien in die Welt gesetzt. Und
dass die Winnetou-Filme nicht mehr im Fernsehen gezeigt werden, liegt daran, dass die von der
ARD gekauften Filmrechte im Jahr 2020 ausgelaufen sind. Hölck: „Außerdem interessiert mich,
warum Martin Balasus sich mit diesen Themen befasst. Gibt es im Wahlkreis keine wichtigeren
Probleme, die vielleicht dringender gelöst werden müssten?“

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