Impfberechtigte sollen künftig Einladungen erhalten

Endlich bewegt sich was bei der Terminvergabe für die Corona-Impfung! Nachdem die SPD beantragt hatte, dass es Einladungen für über 80-Jährige geben soll, ist der Sozialausschuss in seiner jüngsten Sitzung am gestrigen Donnerstag dieser Idee gefolgt. Darauf weist der SPD-Landtagsabgeordnete Thomas Hölck aus Haseldorf hin. „Dass Schleswig-Holstein hier nachbessert, ist auch ein Erfolg der Sozialdemokraten“, so Hölck.

Ältere Schleswig-Holsteiner*innen über 80 Jahre werden mit dem neuen Verfahren zukünftig individuell angeschrieben und erhalten alle relevanten Informationen zur Impfung mit der Post nach Hause. Unter der im Anschreiben angegebenen Telefonnummer kann dann ein individueller Impftermin vereinbart werden. So geht niemand mehr leer aus. Damit ist auch das leidige Thema mit erfolglosen Anrufen und nach wenigen Minuten ausgebuchten Terminen vom Tisch. Es kann natürlich trotzdem sein, dass man ein wenig warten muss auf seinen Impftermin, aber das liegt auch mit daran, dass es im Moment noch zu wenig Impfstoff gibt. Diese Situation dürfte sich absehbar verbessern, weil weitere Impfstoffe zugelassen werden sollen. Sollten Termine nicht in Anspruch genommen werden, können andere Impfberechtigte zum Zug kommen. Hölck: „Zum Glück ist jetzt Schluss mit der Vergabe nach dem Zufallsprinzip. Das war ja eine Zumutung, dass hochbetagte Menschen jeden Dienstagmorgen unermüdlich per Telefon oder Internet versuchen mussten, einen Impftermin zu bekommen, um am Ende dann doch enttäuscht zu werden.“ Hölck zeigte sich erleichtert darüber, die die Kritik der SPD Erfolg hatte. „Auch uns haben in den letzten Tagen unzählige Zuschriften und Anrufe von verzweifelten Menschen erreicht, die nach drei Wochen aufgeben wollten, einen Impftermin zu ergattern. Ihnen und allen Schleswig-Holsteiner*innen können wir nun sagen, dass die Telefonrallye ein Ende hat.“

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