Windenergieausbau beim Tempo einer unterernährten Schnecke

Windenergieausbau beim Tempo einer unterernährten Schnecke Anlässlich der Pressekonferenz von Innenstaatssekretärin Herbst zum Thema Regionalplanung Wind erklärt der wirtschaftspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Thomas Hölck:

,,Die heutige Pressekonferenz von Staatssekretärin Herbst hat erneut gezeigt, wo die eigentliche Ursache für den Stillstand des Windkraftausbaus liegt: In den unhaltbaren Wahlversprechen von FDP und CDU. Diese haben zu einer Komplexität und Widersprüchlichkeit im nunmehr vierten Entwurf geführt, die keiner mehr nachvollziehen kann. Entsprechende Klagen sind ja bereits angekündigt. Das bedeutet nichts anderes, dass selbst wenn diese Regierung das Moratorium endlich aufhebt, das von ihr verursachte Chaos immer noch nicht vorbei sein wird. Aus dem einstigen Pionierland der Windenergie zu Zeiten der SPD-geführten Küstenkoalition ist inzwischen eine windenergetische Einöde geworden ­ wie der Bau von ganzen drei Anlagen seit Jahresbeginn überdeutlich zeigt. Man fragt sich schon, ob am Ende der Legislaturperiode überhaupt irgendeines des vielen Wahlversprechen von Daniel Günther erfüllt wird. Beim Thema Ausbau von Windenergie sowie der A20 ist das Wappentier von Jamaika jedenfalls kein Schmetterling, sondern eher eine unterernährte Schnecke.“

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